Allgemeine Geschäftsbedingungen Nähevent - Ticket Shop
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Allgemeine Geschäftsbedingungen

der Firma Nähevent, im Folgenden Veranstalter genannt.

 

Geltung der AGB

Die allgemeinen Geschäftsbedingungen beruhen auf Schweizer Recht und gelten innerhalb der Schweiz, sofern die Parteien sie ausdrücklich oder stillschweigend anerkennen. Änderungen und Nebenabreden sind nur wirksam, wenn sie vom Veranstalter schriftlich bestätigt werden.

 

Wird ein Vertrag abgeschlossen und der Kunde legt ebenfalls AGB vor, gelten die übereinstimmenden Punkte. In Bezug auf die abweichenden Bestandteile wird eine schriftliche Vereinbarung getroffen.

 

Diese AGB gelten auf unbestimmte Zeit, solange sie nicht von den Parteien in schriftlicher Vereinbarung geändert wurden.

 

Im Übrigen gelten die Bestimmungen des OR über den Kaufvertrag (Art. 184 ff. OR) sowie andere schweizerische Gesetze und Verordnungen. Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages unwirksam sein oder werden oder der Vertrag eine Lücke enthalten, so bleibt die Rechtswirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmungen gilt eine wirksame Bestimmung als von Anfang an vereinbart, die der von den Parteien gewollten wirtschaftlich am nächsten kommt. Das gleiche gilt im Falle einer Lücke.

Angebote des Veranstalters

Die Nähevent veranstaltet Events und vertreibt den jeweils dazugehörigen Eintritt zum Event und/oder den Workshops.

 

Preislisten und Prospekte enthalten unverbindliche Informationen und Richtpreise. Telefonische Auskünfte haben keine längerfristige Gültigkeit, so fern es sich nicht eindeutig um Offerten handelt.

Offerten, die schriftlich, telefonisch, in persönlichem Gespräch, per Fax oder per E-Maill gemacht werden, gelten als verbindlich. Wenn der Kunden Lieferungen, Produkte oder Leistungen, die darin nicht enthalten sind, verlangt, werden diese zusätzlich in Rechnung gestellt.

 

Eine Offerte ist 30 Tage lang gültig, sofern nicht schriftlich etwas Anderes vereinbart wurde. Alle mit dem Angebot abgegebenen Unterlagen und Muster bleiben Eigentum des Veranstalter. Ohne Einwilligung des Veranstalter darf Dritten keine Einsicht in die Angebotsunterlagen gewährt werden. Angaben, welche vom Veranstalter als Richtwerte bezeichnet werden, sind unverbindlich und sollen nur zur Abschätzung von Grössenordnungen dienen.

 

Eine Offerte wird angenommen, indem der Kunde dies schriftlich, telefonisch, per Fax, E-Mail, in persönlichem Gespräch erklärt oder eine entsprechende Bestellung im Online-Shop vornimmt. Der Veranstalter bestätigt die Annahme schriftlich per Brief oder E-Mail.

 

Wünscht der Kunde eine Änderung gegenüber der Auftragsbestätigung, teilt ihm der Veranstalter innert zwei Wochen mit, ob die Änderung möglich ist und welche Auswirkungen sie auf die Erbringung der Leistungen, die Termine und Preise hat. An ein Angebot zur Änderung der Leistung ist der Veranstalter während zwei Wochen gebunden. Für Produkte, die bereits geliefert sind, gilt die Änderung nicht.

Termine

Der Veranstalter verpflichtet sich, dem Kunden die vereinbarten Produkte an den in der Auftragsbestätigung festgelegten Terminen zu liefern, während der Kunde sich verpflichtet, diese Produkte zu der vorbestimmten Zeit abzunehmen und zu bezahlen.

 

Die Termine werden angemessen verschoben, wenn Hindernisse auftreten, die ausserhalb des Willens des Veranstalter liegen; wie Naturereignisse, Mobilmachung, Krieg, Aufruhr, Epidemien, Unfälle und Krankheit, erhebliche Betriebsstörungen, Arbeitskonflikte, verspätete oder fehlerhafte Zulieferungen sowie behördliche Massnahmen. Sollten bei einem Event/Workshop nicht 60% der zur Verfügung stehenden Plätze verkauft werden, hat der Veranstalter das Recht das Event/den Workshop bis spätestens 3 Tage vor Beginn ersatzlos zu stornieren. In diesem Fall erhält der Käufer seinen Beitrag abzüglich eventuell schon entstandenen Gebühren/Kosten zurück.

 

Bei sonstigen Verzögerungen kann der Kunde

 

I.          auf weitere Lieferungen verzichten: Dies hat er dem Lieferanten unverzüglich mitzuteilen.

II.        Teillieferungen verlangen, sofern möglich: Dies muss unverzüglich vereinbart werden.

III.       dem Lieferanten eine angemessene Frist zur nachträglichen Erfüllung ansetzen: Erfüllt der Veranstalter bis zum Ablauf dieser Nachfrist nicht, darf der Kunde, sofern er es sofort erklärt, auf die nachträgliche Leistung verzichten oder vom Vertrag zurücktreten.

 

Der Veranstalter muss den Kunden so rasch wie möglich über Verzögerungen informieren. Allfälliger Schadenersatz wird nach Art. 191 OR berechnet.

Vertragserfüllung

Für Umfang und Ausführung der Lieferung ist die Auftragsbestätigung massgebend. Der Veranstalter liefert die Produkte in der bestellten Ausführung, Software in maschinell lesbarer Form in der gültigen Version im Zeitpunkt der Lieferung.

 

Soweit kein besonderer Erfüllungsort von den Parteien verabredet ist oder aus der Natur des Geschäftes hervorgeht, gilt als Lieferung die Bereitstellung der Produkte am Sitz des Lieferanten.

Wenn nicht ausdrücklich anders vereinbart, gehen Nutzen und Gefahr mit Abgang der Ware vom Absender auf den Kunden über.

 

Sofern kein besonderes Abnahmeverfahren vereinbart ist, hat der Kunde die Produkte selbst zu prüfen und allfällige Mängel schriftlich anzuzeigen. Unterlässt der Kunde die Anzeige innerhalb von zwei Wochen nach der Lieferung, gelten die Produkte in allen Funktionen als mängelfrei und die Lieferung als genehmigt. Der Kunde ist dann zur termingerechten Bezahlung verpflichtet.

Preise und Zahlungsbedingungen

Die Preise werden in der Offerte festgelegt. Der Verkäufer trägt die Kosten für Messen, Wägen und Verpackung. Der Käufer übernimmt die Transportkosten sowie die Kosten für die Überprüfung der Ware.

 

Der Kunde ist verpflichtet, innerhalb von 10 Tagen nach der Bestellung zu bezahlen. Bezahlt der Kunde per PayPal/Kreditkarte, wird der ganze Betrag spätestens 10 Tage nach der Lieferung belastet. Bei Kauf auf Rechnung ist der vollständige Betrag innerhalb von 10 Tagen nach Lieferung zu bezahlen.

 

Dienstleistungsaufwände sind innerhalb von 30 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug fällig.

 

Werden Zahlungsbedingungen nicht eingehalten, ist der Veranstalter berechtigt,

 

I.          Forderungen gegen den Besteller sofort zu stellen

II.        oder für alle ausstehenden Forderungen Sicherheiten zu verlangen

III.       und/oder noch ausstehende Lieferungen nur gegen Vorkasse auszuführen.

Sind Sicherheitsleistungen oder Zahlungen auch bei Ablauf einer angemessenen Nachfrist noch nicht erbracht, kann der Veranstalter vom Vertrag zurücktreten auch wenn die Waren oder ein Teil davon bereits geliefert wurden.

 

Wenn der Kunde die Zahlungsbedingungen nicht erfüllt, ist der Veranstalter berechtigt, Schadenersatz zu verlangen.

 

Der Kunde darf mit Gegenansprüchen an den Veranstalter verrechnen, sofern diese fällig sind oder einem rechtskräftigen Gerichtsurteil vorliegt.

 

Hält der Kunde die Zahlungstermine beim Kauf auf Rechnung nicht ein, hat er ohne Mahnung vom Zeitpunkt der Fälligkeit an einen Verzugszins zu entrichten, der zehn Prozent, mindestens aber 10 CHF, des geforderten Betrags liegt. Bei Kauf auf Vorkasse wird die Bestellung nach Verstreichen der Zahlungsfrist storniert.

Gewährleistung

Der Veranstalter verpflichtet sich zur Sorgfalt und liefert die Produkte in einer guten Qualität. Er verpflichtet sich weiter zur sorgfältigen Auswahl, Ausbildung und fachmännischen Arbeitsweise der eingesetzten Mitarbeiter sowie zu deren Überwachung.

 

Bei Mängeln an den gelieferten Sachen, kann der Kunde nach OR Wandelung oder Minderung verlangen oder Waren derselben Gattung als Ersatz. Es gelten die Bestimmungen des OR.

 

Von der Gewährleistung ausgeschlossen sind Mängel und Störungen, die der Veranstalter nicht zu vertreten hat, wie natürliche Abnützung, höhere Gewalt, unsachgemässe Behandlung, Eingriffe des Kunden oder Dritter, übermässige Beanspruchung, ungeeignete Betriebsmittel oder extreme Umgebungseinflüsse.

 

Wenn der Kunde die Produkte weiterverkauft, ist er verantwortlich für die Einhaltung von in- und ausländischen Exportvorschriften. Verändert der Kunde die weiterverkauften Produkte, ist der für die daraus entstehenden Schäden gegenüber dem Lieferanten, dem Käufer oder Dritten haftbar. Vorbehalten bleiben die Vorschriften des Produktehaftpflichtgesetzes. Zusätzlich muss der Kunde den Veranstalter über den Weiterverkauf frühzeitig, mind. 10 Tage vor dem Event, unterrichten, damit der Einritt/Ticket entsprechend umgeschrieben werden kann.

Informationspflicht

Die Parteien machen sich gegenseitig und rechtzeitig auf besondere technische Voraussetzungen sowie auf die gesetzliche, behördliche und andere Vorschriften am Bestimmungsort aufmerksam, soweit sie für die Ausführung und den Gebrauch der Produkte von Bedeutung sind. Weiter informieren sich die Parteien rechtzeitig über Hindernisse, welche die vertragsmässige Erfüllung in Frage stellen oder zu unzweckmässigen Lösungen führen können.

Rücknahme

Der Kunde hat kein Recht auf Rückgabe und Erstattung, sofern die Veranstaltung/das Event nicht von Seiten des Veranstalters abgesagt wird.  

 

Gerichtsstand ist Sitz des Veranstalter. Der Veranstalter darf jedoch auch das Gericht am Sitz des Kunden aufrufen.

 

 

Die Parteien werden sich bemühen, etwaige Streitigkeiten, die sich aus der Durchführung dieses Vertrages ergeben, auf gütlichem Wege beizulegen.


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